Alexander Arnold ist der Direktkandidat zur Bundestagswahl 2017!

Letzte Woche haben die Mitglieder der Kreisverbände Coburg und Kronach den 25-jährigen Alexander Arnold aus Weitramsdorf zum Bundestagsdirektkandidaten für den Wahlkreis Coburg/Kronach gewählt.

Nach seiner Ausbildung zum Groß- & Außenhandelskaufmann absolvierte Alexander Arnold erfolgreich die Berufsoberschule mit einem anschließenden Studium im Bereich Medienmanagement in Würzburg.

Alexander Arnold engagiert sich ehrenamtlich beim Friedensmuseum in Meeder und ist Beisitzer im Bezirksvorstand der FDP Oberfranken und der JuLis Oberfranken.

Hier die Rede von Alexander Arnold zur Wahl des Direktkandidaten:

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde, liebe Coburger und Kronacher,

und auch die Hofer Gemeinde Geroldsgrün, die gehört jetzt zu unserem Wahlkreis,

wenn ich in meinem Umfeld erzähle, dass ich in der FDP bin, kommen oft die Fragen: Gibt es die FDP noch? Brauchen wir die FDP noch? Hat die FDP überhaupt noch etwas Wichtiges zu sagen?

Diese Fragen muss ich mit „Ja“ beantworten: Ja, es gibt die FDP noch. Ja, wir brauchen die FDP noch. Und ja, die FDP hat auch noch viel Wichtiges zu sagen.

Gerade wenn man sich die Ereignisse der letzten Monate anschaut, die Präsidentenwahl in Österreich und den USA, Brexit, das zunehmende Nationalstaatendenken in Europa, dann wird klar, wie wichtig eine freiheitliche Partei ist. Wichtig für eine funktionierende Demokratie und eine rationale Politik.

Deshalb ist unser Ziel 2017: Die FDP wieder in den Bundestag bringen. Damit wir uns dort für Demokratie und Rechtsstaat, Fortschritt und Freiheit einsetzen können. Ganz wie Thomas Dehler gesagt hat: „Recht ist, was der Freiheit dient.“

Der erste Punkt, den ich ansprechen und angehen möchte ist die Digitalisierung. Wir müssen Deutschland fit für die Zukunft machen. Wir müssen die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft erkennen und nutzen. Sonst tun es andere. Kein anderes Land wird auf Deutschland warten. Wir müssen dafür sorgen, dass es wieder mehr innovative und mutige Unternehmer in Deutschland gibt, die die Wirtschaft voranbringen und Wohlstand schaffen. Denn bevor Wohlstand verteilt werden kann, muss er erstmal erwirtschaftet werden. Deshalb brauchen wir eine neue Gründerzeit. Es muss einfacher werden, in Deutschland ein Unternehmen zu gründen. Weniger Bürokratie, leistungsfähige Infrastruktur, bessere Vernetzung – das sind die Punkte die den Gründern heute wichtig sind. Diese Punkte müssen wir angehen, denn eine starke Wirtschaft ist das Fundament einer stabilen Demokratie. Deshalb ist die Bundesrepublik zu einer der stabilsten Demokratien geworden und nicht gescheitert, wie die Weimarer Republik zuvor.

Auch die wachsende EU-Feindlichkeit in Europa müssen wir ansprechen. Die EU ist das größte und erfolgreichste Friedensprojekt aller Zeiten. Wir dürfen nicht vergessen, wie viele Kriege und Krisen es vor ihrer Gründung in Europa gab. Unser Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat es auf den Punkt gebracht: „Europa ist unsere Zukunft, wir haben sonst keine.“ Deshalb müssen wir uns für die EU einsetzen. Aber es darf keine EU der Hinterzimmer und Bürokraten sein. Wir brauchen eine handlungsfähige, demokratische EU. Wir dürfen uns nicht von den neuen nationalistischen Bewegungen in vielen Mitgliedsstaaten einschüchtern lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass jeder Einwohner der EU stolz erklären kann: „Ich bin ein Bürger der Europäischen Union!“

Auch hier in Deutschland müssen wir den Rechtsstaat stärken und das Vertrauen der Bürger in ihn sichern. Wir brauchen ein klares Bekenntnis zu unseren Grundrechten statt einem ständigen Misstrauen gegenüber allem, was anders ist. Lieber eine gut ausgestattete Polizei, die gegen die wirklichen Verbrechen vorgeht, statt immer neue Überwachungsmaßnahmen, die jeden unter Generalverdacht stellen.

Deshalb brauchen wir keine Politik der Stagnation und des Reagierens. Wir brauchen eine Politik, die vorausschaut und agiert. Wir brauchen mehr Chancen, mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung für ein erfolgreiches, dynamisches und freies Deutschland und Europa.

Dafür möchte ich mich gemeinsam mit Ihnen einsetzen, hier im Wahlkreis Coburg-Kronach, in Oberfranken und letztlich auch im Bundestag.

Ich möchte das gemeinsam mit den anderen Kandidaten der FDP im Bezirk, Sebastian Körber aus Forchheim, Klaus Horn aus Hof und den noch zu wählenden Kandidaten aus Kulmbach und Bayreuth angehen. Damit Oberfranken wieder durch eine liberale Stimme im Bundestag vertreten sein wird.

Ich möchte das gemeinsam mit der Partei im Bezirk angehen, mit den Jungen Liberalen, mit den Liberalen Senioren und den anderen Vorfeldorganisationen.

Wir haben viele kluge Köpfe und fähige Persönlichkeiten in unserer Partei.

Zusammen werden die FDP wieder als die Partei bekannt machen, die sich für die Rechte und Freiheiten der Bürger einsetzt.

Dabei werden mir neue Wege gehen und neue Methoden einsetzen um die Menschen im Wahlkreis zu erreichen und zu begeistern.

Um das noch einmal kurz zusammenzufassen: Wir müssen aus Deutschland wieder ein Land der Innovationen machen. Wir brauchen ein starkes, einiges Europa. Und wir müssen für Freiheit und Rechtsstaat eintreten.


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