Dr. Eidt stellt Antrag zur Verlegung der Bushaltestelle am Albertsplatz

Streckenführung der Stadtbusse in der Südstadt

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Austen,

Stadtrat Dr. Hans-Heinrich Eidt, FDP beantrag – zum wiederholten Male – die Streckenführung der Stadtbusse am Albertsplatz zu ändern mit folgenden Anträgen:

Der Stadtrat und/oder der Aufsichtsrat der SÜC mögen beschließen:

1) die Ketschengasse nach Beendigung der derzeitigen Bauarbeiten nicht wieder für den   Busdurchgangsverkehr freizugeben,

2) die Haltestelle am Albertsplatz zu Gunsten der am Ernstplatz aufzugeben und

3) die Busbucht am Albertsplatz zu Kurzzeitparkplätzen umzuwidmen.

Zur Begründung verweist er auf die seit 20.02.18 baubedingte Ketschentorsperre, so dass derzeit wöchentlich 740 Durchfahrten von Stadtbussen durch die Ketschengasse und über den Albertsplatz, die CO 2-Immissionen, die Erschütterungen, die die alten Gebäude gefährden, sowie die Belastungen und Beschädigungen für den Pflasterbelag entfallen.

Nur ohne Busse kann  die nur für Individualverkehr freie Ketschengasse im Sinne des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes( ISEK) auf Dauer zu einem relativ verkehrsberuhigten Stadteingang und zu einer attraktiven Flanier- und Einkaufsmeile mit hoher Aufenthaltsqualität  und der Albertsplatz zum gelungenen Quartiersplatz aufgewertet .

Auch die Busfahrer lehnen die Haltestelle Albertsplatz ab, weil die Durchfahrt Stress und auch die Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer bedeutet.

Schon der frühere Verkehrsgutachter hatte seinerzeit dem Stadtrat anstelle des Albertsplatzes  die Ernstplatz-Variante als Ideallösung dringend empfohlen. Dennoch entschied sich der Stadtrat 2005 für den Umweg über den Albertsplatz, um den Fahrgästen 90 Meter Laufweg zu ersparen.

Auch rechnerisch ist es erheblich günstiger, die Fahrstrecke außerhalb der Stadtmauer zu führen:

laut aktuell gültigem Fahrplan wird der Albertsplatz von den Linien 2,3 und 4 im Jahr 38480-mal angefahren. Der Umweg über den Albertsplatz macht insgesamt km  27583,92 aus. Dies verursacht (bei nur € 4 /pro km) Kosten von jährlich € 110 335,68.

Seit Bestehen der Umwegroute sind demnach vermeidbare Kosten in Höhe von € 1.213 692,4 entstanden.

Zudem stellt man bereits Schäden am Straßenpflaster und den durch Buslast „herabgedrückten“ Unterflurhydranten in der Ketschengasse fest.

Und als Nebenergebnis wird die Wohn- und Lebensqualität der Anwohner erheblich verbessert.

Deswegen: keine Stadtbusse mehr auf den Albertsplatz !


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