FDP Coburg-Stadt gegen das neue Parkraumkonzept der Stadt Coburg!

Die Stadt Coburg sollte endlich ein Gesamtkonzept entwickeln, aus dem erkennbar wird, wie die Innenstadt entwickelt werden soll: Soll die Innenstadt ausschließlich zu Wohnzwecken ohne Einzelhandel und ohne Innenstadtbesucher genutzt werden oder wollen wir eine lebendige Innenstadt mit Einzelhandelsgeschäften neben Wohnungsnutzung? Die FDP Coburg möchte die letztgenannte Alternative für unsere Innenstadt! Den Verkehrsplanern, die nunmehr ein Parkraumkonzept entwickelt haben, scheinen derartige Informationen oder Vorgaben nicht gegeben worden zu sein.

Die FDP Coburg-Stadt spricht sich daher entschieden gegen den nunmehr vorgestellten Entwurf eines Parkraumkonzeptes aus. Seit mehreren Jahren fordern die Freien Demokraten eine Ausweitung der Kurzzeitparkplätze in der Coburger Innenstadt, um so den lokalen Einzelhandel zu stärken und wieder mehr Menschen, weg von der grünen Wiese, in die Innenstadt zu locken.

Der stellv. Kreis- und Bezirksvorsitzende der FDP, Markus Latta, äußerte zu dem Thema:

„Eine Umwandlung der Parkplätze in der Mohrenstraße in Anwohnerparkplätze, wäre ein weiterer Dolchstoß für unseren heimischen Einzelhandel! Schon jetzt stehen in Coburg viele Ladengeschäfte leer und das auch schon in den sogenannten 1a-Lagen. Wenn wir nun auch noch die Parkplätze in der letzten befahrbaren Haupteinkaufsstraße streichen und somit die Erreichbarkeit unserer Innenstadt weiter verkomplizieren, werden die Kunden weiter auf bequemere Alternativen, wie der Lauterer Höhe oder sonst wo ausweichen.“ Die Ideologie einer autofreien Innenstadt mit ausgedehnten Fußgängerzonen in kleinen und mittelgroßen Städten ist fehlgeschlagen. Innenstadt bedeutet in erster Linie Handel und Wirtschaft. Die Menschen möchten mit ihrem Auto möglichst nah an die entsprechenden Geschäfte fahren und möglichst kostengünstig parken. Der Beweis dafür sind die überfüllten Parkplätze und Parkhäuser der vielen Einkaufszentren in unserer Region und anderen Städten.

Die FDP Coburg-Stadt fordert die Schaffung weiterer Kurzzeitparkplätze in der Innenstadt und die zeitliche Teilung der vorhandenen Innenstadtparkplätze in Kurzzeitparkplätze für den Individualverkehr während des Tages und Anwohnerparkplätze am Abend und in der Nacht für die Bewohner. Dies wäre ein entscheidender Schritt zur Stärkung des Einzelhandels und zur Sicherung der entsprechenden Arbeitsplätze.


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