Anfrage: Zufahrt BGS-Gelände

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Hansche,

im Bausenat wurde unsere Bitte berücksichtigt, dass im Fall der Verkehrsplanung um die Neustadter Straße herum auch der uns dringend notwendig erscheinende Bau einer zweispurigen Bahntrasse berücksichtigt wird. Dafür unser Dank.
Wir bitten um Beantwortung der folgenden Fragen gerne auch außerhalb einer Stadtratssitzung:

  1. Wie weit sind die Planungen für eine kreuzungsfreie Querung der Eisenbahntrasse in der Rodacher-, der Neustadterstraße und gegebenenfalls auch bei der sog. BGS-Trasse?
  2.  Sind diesbezüglich bereits Planungen zusammen mit der Bundesbahn begonnen worden, um nach den Schienenkreuzungsregelungen die dafür notwendigen Mittel einzustellen?
  3. Besteht angesichts eventuell eingeleiteter Kontakte die Aussicht, dass diese Querungen noch vor der Eröffnung des neuen Krankenhauses fertiggestellt werden könnten?
  4. Für den Fall bestehender Planungen: welche Kosten könnten dann anteilig auf die Stadt Coburg fallen?

Wir haben die erfreuliche Nachricht in den Tageszeitungen zur Kenntnis genommen, die durch Herrn HGF Schmidtke und Sie, Herr Oberbürgermeister, hinsichtlich der eintreffenden positiven Bescheide und der evtl. vorauszusehenden Fertigstellung eines neuen Krankenhauses bis 2030 veröffentlicht wurde.
Deswegen kommen wir auf eine frühere Anfrage nochmals eindringlicher zurück, wie weit eventuelle Planungen einer Unterquerung der Bahnlinie in der Rodacher- und der Neustadter Straße, aber auch der angedachten „BGS-Trasse“ im Zusammenhang mit Ausbauten der Straße durch den Bausenberg vorliegen oder vorangekommen sind.
Wir sind nun der Ansicht, dass nicht nur zeitgleich, sondern möglichst schon vor einer Eröffnung des neuen Krankenhauses diese Querungen der Eisenbahntrasse baulich abgeschlossen sein müssten. Denn es ist eine allgemeine Erfahrung, dass die Bahnübergänge den der Rodacher- und der Neustadterstraße bei Annäherung eines Zuges gefühlt „ewig“ geschlossen sind. Dies ist nicht hinzunehmen, wenn es um eilige Krankentransporte irgendwo aus der Innenstadt geht.
Abgesehen von dem Zeitfaktor, der bei solchen Kreuzungsplanungen Probleme bietet (siehe Unterführung in Creidlitz) wird hier auch ein Kostenfaktor zu beachten sein angesichts der immensen Belastungen des Haushalts allein durch das Landestheater und den Globe zu bewältigen sein werden.


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