Antrag: Ausbau der Verbindungsstraße Rögen-Cortendorf mit Fahrradweg und Kreisverkehr am Ortseingang Rögen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Sauerteig, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,

der Stadtrat zu Coburg möge den zügigen Ausbau der Verbindungsstraße zwischen den Stadtteilen Rögen und Cortendorf  mit Anlage eines begleitenden Radweges und eines Kreisverkehrs am Ortseingang Rögen nach bereits vorliegenden Plänen beschließen.

Begründung:

Es besteht auf dieser Straße bereits heute ein erhebliches Verkehrsaufkommen. Die Straße wird von den Bewohnern des Coburger Ostens, aber auch von Bewohnern des Landkreises häufig genutzt. Es entstehen in Lützelbuch und Rögen Neubausiedlungen, die eine weitere Zunahme des Verkehrs erwarten lassen. Auch wird der Neubau des Klinikums auf dem ehemaligen BGS-Gelände und die voraussichtlich damit verbundene Fertigstellung der sogenannten „BGS-Trasse“ zu einer weiteren Erhöhung des Verkehrsaufkommens auf dieser Straße führen.

Mit etwa 6,50 m Breite und fehlendem Mittelstreifen ist die Sicherheit bei Begegnungsverkehr nicht gewährleistet. Dies insbesondere, da die Strecke oft unübersichtlich ist. Der Zustand der Straße entspricht in keiner Weise dem erwarteten Verkehrsaufkommen.

Ein Fahrradweg zwischen den Stadtteilen Rögen und Cortendorf ist schon lange dringend erforderlich. Die schmale und unübersichtliche Straße stellt eine erhebliche Gefährdung von Radfahrern dar. Durch den zunehmenden Gebrauch von e-bikes stellt die Topographie auch für Untrainierte kein Hindernis mehr dar. Der Umweg durch die Innenstadt bei einer Fahrt von Rögen z.B. zu den Sportstätten der Lauterer Höhe oder zum Schwimmbad ist erheblich. Im Rahmen eines vernünftigen Fahrradwegenetzes in Coburg ist dieser Lückenschluß essentiell.

Der geplante Kreisverkehr am Ortseingang in Rögen würde erheblich zur Verkehrssicherheit beitragen. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Brandensteinsebene würden automatisch die Geschwindigkeit reduzieren. Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit der Bewohner des Neubaugebiets am Eichholz unterhalb der Rögner Hütte sinnvoll.

Die Pläne hierfür liegen ausgearbeitet im Bauamt. 2017 wurde der Ausbau unter Verweis auf die Kosten, die damals mit 3,7 Millionen geschätzt wurden abgelehnt. Dies halten wir für einen historischen Fehler.

Die Maßnahme ist vom Freistaat förderfähig, in Teilen bis zu 70 %, da es sich um einen echten Ausbau und Neuanlage eines Radweges handelt.

Die Maßnahme führt insgesamt zu einer wesentlichen Verbesserung der Infrastruktur des Coburger Ostens.

Bild: CC BY 4.0 – onlinestreet.de


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