FDP Oberfranken befürwortet Schienenlückenschluss

Der Bezirksvorstand der FDP Oberfranken hat in seiner Sitzung am 9. März 2021 dem Antrag der FDP Coburg-Stadt für eine Stärkung der Schiene im Bereich Oberfranken zugestimmt. Damit spricht er sich neben der Elektrifizierung der Dieselinsel um Bayreuth auch für den Schienenlückenschluss zwischen Coburg und Südthüringen aus.

Mit diesen beiden Teilprojekten könnte ein wesentlich größerer Raum über die Schiene erschlossen werden. So wäre es möglich, von Kassel (über Eisenach, Coburg und Bayreuth) direkt nach Karlsbad zu fahren – eine Reise, die aktuell über neun Stunden dauert und mit vielen Umstiegen verbunden ist, könnte so ohne Umstieg in der Hälfte der Zeit erfolgen. Hieraus ergeben sich neben der gesteigerten Attraktivität für Pendler auch viele neue touristische Möglichkeiten, bietet die Strecke doch Anbindung an die Tourismousregionen im Thüringer Wald, der Region Coburg-Rennsteig und das tschechischeBäderdreieck oder bringt Menschen auf den grünen Hügel nach Bayreuth.

Von Kassel nach Karlsbad ohne Umstieg – das wäre mit der Elektrifizierung der Strecke um Bayreuth und einem Schienenlückenschluss bei Coburg machbar. (Der Schienenlückenschluss ist hier über die alte Trasse durch das Lautertal dargestellt, die FDP Coburg-Stadt ist jedoch offen für Trassenvarianten, die im Zuge eines Raumordnungsverfahrens geprüft werden müssen.)

Gesamter Antragstext: Antrag West-Ost-Schienen-Achse


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